
Kaltrecycling – Nachhaltige Straßensanierung mit Zukunft
Die Anforderungen an moderne Straßensanierung steigen: knappe Ressourcen, hohe Umweltauflagen und steigende Verkehrsbelastung verlangen nach innovativen Lösungen. Die GROTH-GRUPPE setzt mit dem Verfahren des Kaltrecyclings (KRC) auf eine Bauweise, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch überzeugt.
Herausforderungen bei der Straßensanierung
Die Sanierung von Straßen stellt öffentliche Auftraggeber und Bauunternehmen regelmäßig vor komplexe Herausforderungen. Besonders bei älteren Verkehrswegen sind die vorhandenen Tragschichten oft stark geschädigt oder bestehen aus teerhaltigen Materialien, die aufwendig und kostenintensiv entsorgt werden müssen. Hinzu kommen hohe Anforderungen an die Tragfähigkeit, Umweltverträglichkeit und die Dauerhaftigkeit der neuen Fahrbahnaufbauten.
Konventionelle Sanierungsmethoden erfordern meist den vollständigen Ausbau und Abtransport des alten Materials, was nicht nur die Bauzeit verlängert, sondern auch die CO₂-Bilanz negativ beeinflusst. Gleichzeitig steigen die Kosten für neue Baustoffe und Transporte, während die Verkehrsbelastung durch lange Bauphasen zunimmt. In diesem Spannungsfeld gewinnt das Kaltrecycling als ressourcenschonende Alternative zunehmend an Bedeutung.
Unsere Lösung: Kaltrecycling
Bei der Sanierung der K2 im Kreis Pinneberg wurde auf einer Strecke von 1,5 km erfolgreich Kaltrecycling eingesetzt. Dabei wird zuvor gewonnenes Asphaltgranulat direkt vor Ort hydraulisch und bitumengebunden verfestigt und in den Straßenaufbau integriert.
Die Vorteile:
- Verbesserte CO₂-Bilanz durch Wiederverwertung von Ausbaustoffen
- Verkürzte Bauzeit durch schnell befahrbares Material
- Ressourcenschonung durch Vermeidung von Transporten und Neuaufbereitung
- Hohe Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit durch optimiertes Korngerüst
Saubere Unterlage für den Asphalteinbau ohne Kerbung
Technische Grundlage
Die KRC-Schicht erfüllt die Anforderungen des FGSV-Merkblatts M VB-K und besteht aus:
- ca. 85 % Asphaltgranulat 0/32 (Verwertungsklasse A)
- schluffigem Sand
- hydraulischem Bindemittel
- Bitumenemulsion
- Zugabewasser
FAQ – Häufige Fragen zum Kaltrecycling
Was versteht man unter Kaltrecycling im Straßenbau und wie funktioniert es?
Kaltrecycling ist ein Verfahren zur Wiederverwertung von Asphaltgranulat direkt vor Ort. Das Material wird hydraulisch und bitumengebunden verfestigt und als neue Tragschicht eingebaut – ohne thermische Behandlung.
Welche Vorteile bietet Kaltrecycling gegenüber konventionellen Sanierungsmethoden?
Es spart CO₂, reduziert Bauzeit und Transportaufwand, senkt Kosten und ermöglicht die Wiederverwertung belasteter Materialien.
Welche Maschinen und Verfahren kommen beim Kaltrecycling zum Einsatz?
Zum Einsatz kommen mobile Mischanlagen, Fräsen, Bindemitteldosierer und Einbaugeräte wie Fertiger und Walzen. Die Verarbeitung erfolgt direkt auf der Baustelle.
Ihr Partner für nachhaltige Straßensanierung in Norddeutschland!
Wir setzen auf moderne Kaltrecycling-Technologie, um CO₂-Emissionen zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. Mit innovativen Lösungen und langjähriger Erfahrung sorgen wir für effiziente, umweltfreundliche Straßenbauprojekte. Wir sind Ihr verlässlicher Partner, wenn es um Qualität, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit im Straßenbau geht. Vertrauen Sie auf die Kompetenz der GROTH-GRUPPE – für eine Zukunft, die Bestand hat.
Sie planen eine Sanierungsmaßnahme und möchten auf Kaltrecycling setzen?
Sprechen Sie mit unseren Experten – gemeinsam finden wir die passende Lösung.

